Musikfilm

 

e.poesie
elektronische Musik & zeitgenössische Dichtung

fünf Uraufführungen beim
poesiefestival berlin
2008

9. Juli 2008, 20:00 Uhr
im Studio der Akademie der Künste
Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten

 


Foto vom poesiefestival 2007 -  zum Archiv: e.poesie 2007

Programm:

 

plastikau - genabschnitte

AGF alias Antye Greie & Ann Cotten

 

Mente

Klangkomposition mit Gedichten von Peter Waterhouse

Sprecher: Peter Waterhouse
Klang: 
Vit Zouhar

 

Halbschlaf

für Sprecher, E-Gitarre und Elektronik nach Gedichten von Johannes Jansen
Musikkomposition von
Sidney Corbett
Sprecher: Johannes Jansen; E-Gitarre: Sidney Corbett
Elektronik: Sidney Corbett und Rolf Laumer

 

En Fuga

Komposition und Elektronik: Miguel Azguime
Autor und Sprecher:
Christian Uetz

 

SATZBAU BAUSATZ

Frank Niehusmann & Bas Böttcher

 

 

Die fünf Komponisten und Klangkünstler, deren neueste Werke bei e.poesie zur Uraufführung kommen, haben eins gemeinsam: Sie erzeugen ihr musikalisches Material selbst, verarbeiten es und führen es auf. Sie brauchen dazu kein Orchester und kein Dirigent. Institutionell gesehen sind diese Musiker selbstständig und unabhängig, sie wandern und forschen dafür an immateriellen Grenzen. Sie sind Visionäre, Studiotechniker und Klangerfinder in einem. Ihr Hauptinstrument und Mittler ist der Computer. Die Welten, die sie einfangen durch Mikrophone oder die Welten, die sie im Inneren ihrer Rechner erzeugen, gelangen nach vielfachen Verarbeitungsprozessen schließlich durch eine mehrkanalige Lautsprecheranlage an unsere Ohren.

Diese Fünf haben sich je eine(n) Dichter(in) erwählt, deren Sprache sie fasziniert hat. Gemeinsam arbeiteten die fünf Paare an klingenden Hybriden zwischen Poesie und Musik. Zwei Verwandte des Forschens nach Formen für das Scheinbare und Unscheinbare begegnen sich auf einer Bühne.

In der elektronischen Musik und der Poesie fehlen im ersten Eindruck oft die Geländer, an denen sich unsere nach eindeutiger Orientierung strebende Wahrnehmung festhalten darf. In beiden Künsten können wir eine andere Notwendigkeit zu tieferem Gleichgewicht erfahren. Eine klingende Welt des konkret Vagen, des vagen Konkreten. 

kuratiert von Andreas Rochholl

 

Mit freundlicher Unterstützung durch: Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, Instituto Camões, Kadmos Produktion, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Tschechisches Zentrum Berlin, ohrenstrand.net

 

 

 

© 2008 Kadmos Produktion

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