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The making of |
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Vorbemerkung Wichtigste Verabredung des künstlerischen Leitungsteams: sämtliche musikalische und inhaltliche Ideen sollen der Phantasie und dem Können der Jugendlichen entspringen. Das heißt: keine konkreten Vorgaben von Seiten der Künstler; einzige Bedingung: die Musik muss als Form der Neuen Musik erkennbar sein. |
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September die Geschichte der sog. Zeitgenössischen Musik. Von Arnold Schönberg, dem Begründer der Zwölf-Ton-Musik hatten die meisten schon mal etwas im Musikunterricht gehört. Namen wie John Cage, Karl-Heinz Stockhausen, György Ligeti, Wolfgang Rihm oder Harry Partch waren für die Schüler bis dato völlig unbekannt. Selbst die vorgestellten Partituren sahen irgendwie anders aus, als man erwarten würde. Grau ist bekanntlich alle Theorie und so warteten schon alle darauf, an ihre Instrumente zu können. Let’s make music! Für eine coole Jam-Session oder einen Big-Band-Gig war die Besetzung ja geeignet: Schlagzeug, E-Bass, 2 E-Gitarren, Gitarre, Congas, Bongos, Klavier, Saxophon, Keyboard. Aber wie sollte daraus ein Orchester für Neue Musik werden? Daher wurde versucht, die Instrumente auf ungewohnte Weise zu spielen, um ihnen so neue Klänge oder auch Geräusche zu entlocken. Das führte dazu, dass Benni sein Schlagzeug auseinanderschraubte und sich die Snare unter den Arm klemmte. Simon benutze seinen Bass jetzt eher als Schlaginstrument, und Lina musizierte stellenweise nur noch auf dem Mundstück ihres Saxophons. |
![]() Liroy macht Musik... |
Oktober Ein Berg von Fragen türmt sich vor den Schülern auf: Was wollen wir überhaupt erzählen? Wie wollen wir erzählen? Soll etwas gesprochen oder gesungen werden? Gibt es eine durchgehende Geschichte oder einzelne Fragmente? Was interessiert uns? Was bewegt uns? Alle sind sich darin einig, dass in dem Clip auf jeden Fall etwas Ungewöhnliches passieren soll. Jetzt sind aber erst mal Herbstferien. |
![]() der Drehort: Die Turnhalle des JLGym |
November Basti, unser Beatboxer, arbeitet schon seit Wochen an einer Textspur, die er regelmäßig mit unserem Regisseur bespricht. Die ersten musikalischen Probeaufnahmen sind im Kasten. Neben dem „echten“ Musizieren auf den Instrumenten, gibt es auch sehr viele ungewöhnliche Geräusche, die die Schüler mit Flaschen, Reißverschlüssen, Scheren, Papier oder ihren Stimmen produzierten. Die Aufnahmen ergeben in ihrem Zusammenschnitt einen ersten Eindruck der späteren Tonspur des Videoclips. Am Freitag nachmittag haben wir für 4 Stunden die Schul-Aula. Für diesen großen Termin wurde ein Tontechniker engagiert, der für eine optimale Tonqualität der geplanten Aufnahmen sorgt. Dennoch ist jetzt schon klar, dass ein oder zwei Termine im Tonstudio einfach notwendig sind, eine weitere Erfahrung, die für unsere jungen Musiker sicherlich eindrucksvoll sein wird. |
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